Mitteilung zur Einstellung unserer Tierschutzarbeit

Nach vielen Jahren intensiver und engagierter Arbeit im Tierschutz haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, unsere Tätigkeit als

Animal Rescue Europe e.V. zum 31.12.2020 einzustellen.

Diese Entscheidung ist nicht plötzlich entstanden. Sie ist das Ergebnis jahrelanger Erfahrungen, Beobachtungen und Enttäuschungen. Erst nach

langer Zeit erkennt man, dass der Tierschutz in vielen Bereichen nicht nur von Idealismus, Mitgefühl und Verantwortung geprägt ist, sondern

teilweise auch als mafiöses Geschäftsmodell funktioniert – mit Strukturen, in denen Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Diebstahl, Betrug,

Erpressung, Einschüchterung sowie die Veruntreuung finanzieller und materieller Spenden keine Fremdworte sind.

Strukturen, Abhängigkeiten, wirtschaftliche Interessen, Machtverhältnisse und Intransparenz haben vielerorts ein System entstehen lassen, in

dem das Wohl der Tiere nicht immer im Mittelpunkt steht. Statt echter Hilfe erleben wir zu oft Eigeninteressen, zweckentfremdete Spenden,

politisches Wegsehen und Zustände, die mit unserem Verständnis von Tierschutz nicht vereinbar sind.

Ein besonders belastender Punkt sind die behördlichen Schikanen, die wir im Laufe unserer Arbeit erleben mussten. Diese entstehen nach

unserer Erfahrung nicht selten aus persönlichen und wirtschaftlichen Interessen heraus. Auflagen, Anordnungen und bürokratische Hürden

werden in realen Notsituationen wie Steine in den Weg gelegt – teilweise so bewusst, massiv und praxisfern, dass Rettungsaktionen verzögert,

erschwert oder vollständig vereitelt werden. In manchen Fällen werden die Anforderungen so hochgeschraubt, bis Rettungsversuche

aufgegeben werden müssen – immer zum Nachteil des hilfsbedürftigen Tieres.

Auch wir mussten erfahren, dass unabhängige, ehrliche Arbeit nicht überall willkommen ist. Wer sich solchen Strukturen nicht unterordnet,

wer Fragen stellt, Missstände benennt oder nicht Teil dieses Systems sein möchte, muss mit Druck, Drohungen und Konsequenzen rechnen.

Auch wir wurden bedroht, weil unsere Arbeit nicht diesem mafiösen Geschäftsmodell unterlag.

Die Folgen waren nicht nur verbaler oder organisatorischer Natur. Wir mussten Vorfälle erleben, die unsere Sicherheit unmittelbar betroffen

haben – darunter gelöste Radmuttern sowie Manipulationen an der Bremsanlage unserer Fahrzeuge. Solche Erfahrungen überschreiten jede

Grenze und zeigen, wie weit sich Teile dieses Systems von echtem Tierschutz entfernt haben.

Hinzu kommt, dass trotz einer einheitlichen europäischen Gesetzeslage nationale Interessen, Traditionen und Gewohnheiten weiterhin häufig

über das Wohl der Tiere gestellt werden. Genau dieser Widerspruch hat uns über Jahre begleitet und letztlich zu dieser Entscheidung geführt.

Das ist nicht der Tierschutz, den wir uns vorgestellt haben. Das ist nicht der Tierschutz, für den wir angetreten sind.

Wir bedauern diesen Schritt zutiefst – vor allem für die Tiere, die weiterhin Hilfe benötigen, und für die Menschen, die sich ehrlich, aufrichtig

und mit großem Herzen für sie einsetzen.

Wir danken allen Unterstützern, Helfern und Wegbegleitern, die unsere Arbeit über die Jahre begleitet und getragen haben.

Animal Rescue Europe e.V.

© 1992 - 2020 animal rescue europe e.v.

Mitteilung zur Einstellung unserer Tierschutzarbeit

Nach vielen Jahren intensiver und engagierter Arbeit

im Tierschutz haben wir uns schweren Herzens dazu

entschlossen, unsere Tätigkeit als

Animal Rescue Europe e.V.

zum 31.12.2020 einzustellen.

Diese Entscheidung ist nicht plötzlich entstanden. Sie

ist das Ergebnis jahrelanger Erfahrungen,

Beobachtungen und Enttäuschungen. Erst nach

langer Zeit erkennt man, dass der Tierschutz in vielen

Bereichen nicht nur von Idealismus, Mitgefühl und

Verantwortung geprägt ist, sondern

teilweise auch als mafiöses Geschäftsmodell

funktioniert – mit Strukturen, in denen Geldwäsche,

Steuerhinterziehung, Diebstahl, Betrug,

Erpressung, Einschüchterung sowie die Veruntreuung

finanzieller und materieller Spenden keine

Fremdworte sind.

Strukturen, Abhängigkeiten, wirtschaftliche

Interessen, Machtverhältnisse und Intransparenz

haben vielerorts ein System entstehen lassen, in

dem das Wohl der Tiere nicht immer im Mittelpunkt

steht. Statt echter Hilfe erleben wir zu oft

Eigeninteressen, zweckentfremdete Spenden,

politisches Wegsehen und Zustände, die mit unserem

Verständnis von Tierschutz nicht vereinbar sind.

Ein besonders belastender Punkt sind die

behördlichen Schikanen, die wir im Laufe unserer

Arbeit erleben mussten. Diese entstehen nach

unserer Erfahrung nicht selten aus persönlichen und

wirtschaftlichen Interessen heraus. Auflagen,

Anordnungen und bürokratische Hürden

werden in realen Notsituationen wie Steine in den

Weg gelegt – teilweise so bewusst, massiv und

praxisfern, dass Rettungsaktionen verzögert,

erschwert oder vollständig vereitelt werden. I

n manchen Fällen werden die Anforderungen so

hochgeschraubt, bis Rettungsversuche

aufgegeben werden müssen – immer zum Nachteil

des hilfsbedürftigen Tieres.

Auch wir mussten erfahren, dass unabhängige,

ehrliche Arbeit nicht überall willkommen ist. Wer sich

solchen Strukturen nicht unterordnet, wer Fragen

stellt, Missstände benennt oder nicht Teil dieses S

ystems sein möchte, muss mit Druck, Drohungen und

Konsequenzen rechnen.

Auch wir wurden bedroht, weil unsere Arbeit nicht

diesem mafiösen Geschäftsmodell unterlag.

Die Folgen waren nicht nur verbaler oder

organisatorischer Natur. Wir mussten Vorfälle

erleben, die unsere Sicherheit unmittelbar betroffen

haben – darunter gelöste Radmuttern sowie

Manipulationen an der Bremsanlage unserer

Fahrzeuge. Solche Erfahrungen überschreiten jede

Grenze und zeigen, wie weit sich Teile dieses Systems

von echtem Tierschutz entfernt haben.

Hinzu kommt, dass trotz einer einheitlichen

europäischen Gesetzeslage nationale Interessen,

Traditionen und Gewohnheiten weiterhin häufig

über das Wohl der Tiere gestellt werden.

Genau dieser Widerspruch hat uns über Jahre

begleitet und letztlich zu dieser Entscheidung geführt.

Das ist nicht der Tierschutz, den wir uns vorgestellt

haben. Das ist nicht der Tierschutz, für den wir

angetreten sind.

Wir bedauern diesen Schritt zutiefst – vor allem für die

Tiere, die weiterhin Hilfe benötigen, und für die

Menschen, die sich ehrlich, aufrichtig und mit großem

Herzen für sie einsetzen.

Wir danken allen Unterstützern, Helfern und

Wegbegleitern, die unsere Arbeit über die Jahre

begleitet und getragen haben.

Animal Rescue Europe e.V.

© 1992 - 2020 animal rescue europe e.v.